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Dennoch glauben
Regina Pabst*
Ein Dankeschön
Regina Pabst*
Dein „Draht zu Gott“
Regina Pabst*
Ich wünsche Dir ein Zeichen
Regina Pabst*
Bewegtes Leben
Regina Pabst*
Den Augenblick genießen
Regina Pabst*
Taufversprechen
Regina Pabst*
Licht in der Dunkelheit
Regina Pabst*
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Auf Gottes Liebe trauen
Regina Pabst*
Warum?
Regina Pabst*
Auf’s Ende zugehen
Regina Pabst*
Du siehst mich
Regina Pabst*
Grußlos erschienen, grausame Wirklichkeit schaffend...
Stefan Schwab
Auf den Tod meines Kindes
Joseph Freiherr von Eichendorff
*Alle Rechte liegen bei der Verfasserin |
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Dennoch glauben
Dennoch... höre ich mich sagen.
Denn ich hab es schon gespürt,
dass mich Gott aus bodenlosen
Tiefen hat herausgeführt.
In den Abgrund meiner Seele
fiel ein Schein von seinem Licht.
Und so wuchs das zarte Pflänzchen:
Die getroste Zuversicht.
Deshalb will ich dennoch glauben,
gegen allen Augenschein!
Damals hat mir Gott geholfen.
Sollt’ es diesmal anders sein?
Gedicht und Photo von Regina Pabst
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Ein Dankeschön
Ohne Dich, das will ich sagen,
hätte ich es kaum geschafft.
Deine Hilfe ließ mich hoffen,
stärkte meine Lebenskraft.
Heute will ich „Danke!“ sagen,
ist’s auch nur ein kleines Wort.
Unvergessen ist Dein Handeln,
wirkt in meiner Seele fort!
Gedicht und Photo von Regina Pabst
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Dein „Draht zu Gott“
Du meinst, dein „Draht“zu Gott sei abgerissen
und ganz ins Leere ginge dein Gebet.
Du sagst, die Antwort würdest du vermissen,
und dass dir Gott ganz klar zur Seite steht.
Wer zweifelt nicht, in seinen dunk’len Zeiten?
Wer kann da warten, während nichts sich tut?
Und doch wird Gott auch deinen Weg begleiten,
vielleicht ganz anders als du denkst –doch gut.
Gedicht und Photo von Regina Pabst
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Ich wünsche Dir ein Zeichen
Du, ich wünsche Dir ein Zeichen,
das Dich stärkt und so berührt,
dass Du Zweifel überwindest
und neu glaubst, dass Gott Dich führt.
Ja, ich wünsch Dir einen Engel,
der Dich allezeit umgibt,
der Dir jetzt besonders nah ist
und Dir sagt, dass Gott Dich liebt!
Gedicht und Photo von Regina Pabst
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Bewegtes Leben
Im Grunde der Seele bewegen uns Träume.
Wir rudern nach Kräften im Suchen nach Sinn.
Und über den Fluten verzweifelter Sehnsucht
bleibt immer ein Fragen: Wo treibt es mich hin?
Gefahren, sie lauern im Strudel der Zeiten.
Die Angst kommt in Wellen und ruht sich nicht aus.
Doch manchmal wird’s ruhiger im Fluss uns’res Lebens;
dann sieht man voll Hoffnung das Ziel, weit voraus.
Gedicht von Regina Pabst
Photo von Christoph Schäufler
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Den Augenblick genießen
„Es kann nicht so bleiben!“ – Du sehnst dich zurück
nach etwas Vertrautem, nach Liebe und Glück.
Du schaust in die Ferne mit brennendem Herz,
erträumst dir dein Leben so ganz ohne Schmerz.
Mit heißem Verlangen entwirfst du ein Bild,
in dem sich dein Sehnen nach Frieden erfüllt.
Für kurze Momente liegt Gutes vor dir.
Komm, koste sie aus! Leb’ im Jetzt und im Hier!
Gedicht und Photo von Regina Pabst
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Taufversprechen
„Ich trage dich!“, so sagt es Gott
zu dir und deinem Leben.
„ Ich hab dich lieb! Du bist mein Kind.
Ich will dir Freude geben.
Ich steh zu dir, so wie ein Licht.
Ich werde für dich sorgen.
In meiner Nähe hast du Schutz.
Bei mir bleibst du geborgen.“
Gedicht und Photo von Regina Pabst
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Licht in der Dunkelheit
Zünde in uns, Gott, die Flamme Deiner Liebe an.
Schenk uns Deinen Geist, der Wege zeigen kann.
Leucht’ mit Deinem Licht hinein in uns’re Dunkelheit.
Mach es hell und warm in dieser kalten Zeit.
Nimm die Bitten an und auch den Dank, der Dir gebührt.
Deine Wahrheit ist Dein Wort, das weiterführt.
Gedicht von Regina Pabst
Photo von Christoph Schäufler
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Auf Gottes Liebe trauen
Ich traue ihm,
dem Fels, auf dem ich stehe.
Ich traue Gott, der sein Versprechen hält.
Ich glaub dem Wort,
dass ich nicht untergehe,
wenn Stürme toben und der Regen fällt.
Ich hör den Ruf,
der Liebe zu vertrauen,
dem Grund, der felsenfest mein Leben hält.
Und ich versuch
auf Gottes Wort zu bauen,
in Liebe das zu tun, was ihm gefällt.
Gedicht und Photo von Regina Pabst
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Warum?
„Wer hat schuld?“, so heißt die Schicksalsfrage.
Ich such verzweifelt einen Sinn in meiner Not.
Keiner weiß die Antwort - und ich trage
die Klage hin zu meinem Herrn und Gott.
Doch auch da hör ich nicht mehr als Schweigen.
„ Nur“ Gottes Wort und manches Glaubenszeugnis spricht:
‚ Ich bin da! Ich werde mich dir zeigen!
Vertraue nur, denn ich verlass’ dich nicht!’
Gedicht und Photo von Regina Pabst
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Auf’s Ende zugehen
Kann einer meine Lage recht verstehn?
Weiß jemand, wie das ist,
wenn alle Kräfte gehn,
wenn Leben nur am seid’nen Faden hängt
und man an’s Sterben denkt?
Ach, glaubt mir’s doch,
es wird nicht wieder gut!
Ich spür es doch!
Da hilft kein Lebensmut.
Ich hoffe, Gott, macht es mit meinem Ende gut!
Gedicht und Photo von Regina Pabst
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Du siehst mich
Du kommst und siehst, wie ich mich fühle.
Wie keiner sonst nimmst Du mich wahr
und weißt schon lange, was ich brauche.
Du machst mir Wesentliches klar.
Schau ich zurück, mit schwerem Herzen,
so stellst Du, Gott, Dich nah zu mir
und richtest meinen Blick nach vorne.
So tröstest Du. Ich danke Dir!
Gedicht und Photo von Regina Pabst
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Grußlos erschienen, grausame Wirklichkeit schaffend
Kam blanker Tod als ungebet'ner Gast
Unbekannte Angst neu erzwingend
Stand ich doch stille, ihn zu erleiden gefaßt
Finsternis umschloß meine einsame Bahn
Und trat hervor in glimmend seltsamem Schein
Tödlich grausame Fratze in furchtbarem Wahn
Glaubt' ich fast mich verloren irdischem Sein
Bleichen Angesichts zerinnend
Ließ er den Engelbehüteten
Floh vor dem Angebeteten
Leben sah ich! Neu beginnend!
Stefan Schwab
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Auf den Tod meines Kindes
Freuden wollt' ich dir bereiten,
zwischen Kämpfen, Lust und Schmerz
wollt' ich treulich dich geleiten
durch das Leben himmelwärts.
Doch du hast's allein gefunden.
Wo kein Vater führen kann,
durch die ernste dunkle Stunde
gingst du schuldlos mir voran.
Wie das Säuseln leiser Schwingen,
draußen über Tal und Kluft,
ging zur selben sTund ein Singen
ferne durch die stille Luft.
Und so fröhlich glänztder Morgen,
's war, als ob das Singen sprach:
Jetzo lasset alle Sorgen,
liebt ihr mich, so folgt mir nach.
Joseph Freiherr von Eichendorff
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